Karate-GemeinschaftBergisch Gladbach e.V.

Dojo

2002 – Karate kreativ für Kinder

14.08.2013

(Dieser Artikel stammt noch von unserer alten Homepage, daher sind die Bilder leider nicht vergrößerbar.)

 

„Karate kreativ“ hieß es für interessierte Kinder der Karate-Gemeinschaft beim Sonntags-Training am 10.03.2002. Das Angebot sollte den Kindern Karate-Do noch einmal anders näher bringen als durch das reguläre Training und ihnen zeigen wie vielseitig die Karate-Übung sein kann.

 

Doch kreativ werden mussten zunächst einmal die Trainer und -assistenten, die sich bemüht hatten ein interessantes, forderndes aber auch unterhaltsames Programm für die acht- bis zwölfjährigen zusammen zu stellen. Während einiger Stunden der Vorbereitung hatten sie ein Stationstraining entworfen, das es in sich hatte:

 

Die Kinder wurden nach dem Aufwärmtraining und einem Spiel zunächst per Losverfahren in Gruppen eingeteilt, die jede der Stationen gemeinsam zu bewältigen hatten. Neben Übungen mit höherem körperlichen Einsatz u.a. mit Boxhandschuhen oder Pratzen wurde Gleichgewichtssinn und Koordination mittels Luftballons und einem Balancebalken und Holzklötzen gefordert.

 

Gleichgewicht halten auf Holzklötzen und Balken.

 

Freikampf mit Luftballons.

Austoben an den Pratzen.

 

Auch sollte jede Gruppe ein „Karate-Standbild“ erstellen, bei dem die Fähigkeiten und Ideen der einzelnen Gruppenmitglieder zu einem ausdrucksstarken Gesamtbild geformt werden sollten, das dann schließlich fotografisch gewürdigt wurde. Gar nicht so leicht, da bei jeder Station nur etwa sechs Minuten an Zeit zur Verfügung standen. Hier ein paar Bilder davon, was sich die Kinder haben einfallen lassen:

 

Den Kranich zum Vorbild.

Das würde ein harter Bruchtest!

 

Kiba Dachi (Reiterstellung) ist gar nicht so leicht…

…wird aber immer wieder gerne genommen. 😉

 

Highlight war aber die „Dunkelstation“ im Untergeschoss: Ein Abschnitt, der wiederum in vier kleinere unterteilt war. Das zweite Dojo war zuvor in vier Zellen unterteilt, abgedunkelt und nur mit ein paar Kerzen erleuchtet worden. Im Gegensatz zum oberen Raum hatte in diesem absolute Ruhe zu herrschen. Die Kinder beschäftigten sich hier einzeln mit (Ziel-) Übungen an zuvor gebastelten und aufgehängten Ringen, Schwämmen usw., mussten im Dunkeln Gegenstände ertasten und machten erste Bekanntschaft mit Übungen am Kurzstock. Durch die besondere Atmosphäre war dieser Abschnitt für die meisten Kinder aufregend und eindrucksvoll. (Leider gibt es hiervon keine Bilder, weil ohne Blitzlicht nicht hätte fotografiert werden können.)

 

Nachdem schließlich alle Kinder sämtliche Stationen absolviert hatten wurden sie aufgefordert sich zu verschiedenen Musikstücken karatemäßig zu bewegen. Sie sollten sich auf ruhige wie auch schnelle Passagen einlassen und ihre Bewegungen mit der Musik synchronisieren. Eine Aufgabe, welche die Kinder erstaunlich gut bewältigten.

 

Mal langsam mal schnell, mal kraftvoll mal sanft…

Karate-Bewegungen der Musik angepasst.

 

Weiterhin folgte ein Staffellauf mit Luftballons, bei dem jedes Kind neben dem Wettrennen seinen Ballon mit dem Hintern zum Platzen zu bringen hatte. Dass dies eine Menge Spass und Gelächter brachte kann sich wohl jedermann denken.

 

Bereitmachen zum Staffellauf…

…und dann „Los!“ – Auf die Ballons!

 

Zum Abschluss dann für die Kinder ein weiterer Höhepunkt: Die Kinder durften ihre ersten Bruchtests probieren. Zwar nur an Styroporplatten, die natürlich leicht und ohne Verletzungsrisiko brachen, dennoch war die Übung für viele Kinder eine Herausforderung. Denn je nach Fortschrittsgrad der Kinder mussten sie die Platten mit entsprechend anspruchsvollen Techniken zerbrechen. Zudem forderte auch dieser leichte Bruchtest von den Kindern bereits ein gutes Distanzgefühl, Körperspannung und etwas Timing.

 

Mit voller Power gegen die Styropor-Platte (die arme)!

 

Das sieht schon aus wie bei den Großen.

Und auch diese geht zu Bruch.

 

Als das Training dann vorüber war hatten einige Kinder so lange am Stück trainiert wie noch nie zuvor: Nach zwei Stunden fast dauernder Konzentration und körperlicher Betätigung brauchten einige doch bei aller Begeisterung eine Pause und manch einer vor allem etwas zu Essen. Dies war dann allerdings die Aufgabe der abholenden Eltern.

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