Karate-GemeinschaftBergisch Gladbach e.V.

Dojo

2008 – Wald- und Wiesentraining 2

14.08.2013

(Dieser Artikel stammt noch von unserer alten Homepage, daher sind die Bilder leider nicht vergrößerbar.)

 

„Wald-, und Wiesentraining“ hört sich erst einmal abenteuerlich an…
War es auch. Aber vor allem war es ein Überwindungstraining!

 

25.05.2008: Nachdem wir uns um kurz vor acht im Dojo warm gemacht hatten, liefen 36 Karateka durch die Straßen Hebborns zum Wald. Dort angekommen, hieß es: Dehnübungen und Liegestütze: 50 die Männer und 30 die Frauen.

 

Los geht’s…

…in Richtung Wald!

Warten auf die Anderen

Und rein in den Wald

 

Schlag auf Schlag ging es weiter. Eng hintereinander im Kiba Dachi aufstellen, der Reihenletzte musste von hinten durchkriechen und sich vorne wieder aufstellen. Dabei bitte lächeln, weil das vereinsinterne Fernsehen auch dabei war. Anschließend Katatraining. Weiter ging es zu einer Piste, die für mountainbikebegeisterte Leute gut geeignet ist, da es bergauf und bergab geht – dort 10 Runden laufen.

 

Über Stock und Stein robben…

…und bergauf laufen.

Ausrichten fuer Kata.

Mae Geris über einen Zaun.

 

Konnte es noch härter werden? Ja, es konnte und es wurde. Weiterlaufen, über Waldwege, die mit Bucheckern übersät waren und über Schotterstraßen. Unsere Füße schmerzten, doch wir kämpften.
Zwischendurch warteten die anderen Karateka im Liegestütz, damit wir wieder ein Ganzes bildeten. Durchs Unterholz laufend suchten wir uns einen Baum (was nicht schwer war, denn es waren genug da) und machten Fuß-, und Fausttechniken daran.
Auf einer Lichtung, Partnertraining.: Freikampf (für manch eine Frau eine neue Herausforderung), Ohrfeigentraining und Übungen mit Angriff, Abwehr und Falltechniken.
Danach gab es beim Ausüben der Vorwärts-, und Rückwärts-Judorolle blaue Flecken gratis, da es leider auch hier nicht bucheckerfrei war.

 

Techniken an einem Baum.

Freikampf auf der Wiese.

Auch Karateka müssen die Judorolle lernen.

 

Weiter ging es zu einem steilen Hügel. Ihr könnt euch denken, was dann kam?! Ja, fünf mal rauf und wieder runter, mit freier Kata. Oben auf der Kuppe konnte man in einen Stein übersäten Krater blicken. Wir mussten einen Kreis bilden, Hände auf verschiedenen Positionen platzieren und fünf Karateka mussten gleichzeitig durch die Kuhle zum Gegenüber laufen und freie Techniken zu den Händen machen.
Die Steigerung waren dann die Sit-Ups, wobei einer der Partner, mit dem Rücken zur Kuhle, die Übung machte und der andere die Füße des Partners festhielt (50 die Männer und 30 die Frauen). „Rebellion der quer und längs gelegenen Bauchmuskulatur!“ Aber nicht jammern, sondern weiterlaufen! Wieder ein schöner Waldweg, da hörten wir Frank rufen: „Ihr habt die Hälfte schon fast geschafft!“ Was, erst die Hälfte???

 

Auf und ab…

…Freude durch Sit-Ups!

 

An einem Bach gingen wir mit freier Kata durch das angenehm kühle Nass. Auch hier wieder Partnertraining. Im Bach stehend mussten wir gemeinsam einen großen Baumstamm von links nach rechts weitergeben.

 

Am Bach mal wieder Liegestütz.

Starke Jungs am Baumstamm.

 

Gut abgekühlt ging es wieder quer Feld ein zu einer kleinen Anhöhe, wo sich alle in einem Kreis aufstellten. Freiwillige vor! Einer musste mit Boxhandschuhen in die Mitte. Zwei bis drei Karateka sollten nun das Opfer, welches sich ja wehren konnte, niederringen. Auch wir Frauen waren gefordert und nicht lang gefackelt, waren auch wir mitten im Getümmel.
Anschließend wieder quer durch den Wald. Bald war wieder freie Kata angesagt. Und zwar unter einem Seil durch. Natürlich ohne dieses zu berühren! Unsere einfallsreichen Trainer hatten aber noch mehr in petto!
Denn nun hieß es Rugby spielen! Oder hieß das Angstüberwindung? Es war schon sehr beeindruckend, als zehn wild Entschlossene auf einen zugelaufen kamen, um das Ei, in unserem Fall die Pratze, zu erstürmen und um es dann gemeinschaftlich in das gegnerische Tor zu bringen.

 

Hier kämpft einer gegen mehrere Gegner.

Und hier ist der Kampf vorbei. 🙂

„Pratzen-Rugby“ – schöner Sport!

Hart aber unteraltsam. So scheint es zumindest.

 

Auf unserem weiteren Weg ging es wieder durch den Bach, wieder mit freier Kata. Über diesen Bach führte auch eine kleine Holzbrücke. Wer wollte, konnte auch unter dieser durch robben. Einige haben sich das natürlich nicht entgehen lassen! Und am anderen Ende der Brücke wartete unser Paparazzi mit dem Fotoapparat, der uns schon die ganze Zeit über verfolgte.

 

Über mangelnde Abkühlung…

…brauchte sich niemand zu beklagen.

Mancher sparte sich so vielleicht die Dusche…

…oder kam zumindest kostenlos ins Schwimmbad.

 

In Anbetracht dessen, dass einige unserer Trainingskameraden sehr nass waren, traten wir nun den Heimweg an. Dieser war zum Teil schwieriger, da die Hornhaut (Gottlob es gibt sie!) durch das Fußbad aufgeweicht war. Am Dojo angekommen sagten wir zu recht: „Ja, wir haben es geschafft“, und waren stolz auf uns! „Nicht wahr, Karo?“ “ Ja, Michaela!“

 

(Bericht von Karoline und Michaela)

Wusstest du schon?

Lehrer und Trainer-Assistenten der Karate-Gemeinschaft verpflichten sich nicht zu rauchen und auch sonst maßvoll durchs Leben zu gehen.

Bei der Karate-Gemeinschaft üben wir den Shotokan-Stil und dessen Kata.

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