Karate-GemeinschaftBergisch Gladbach e.V.

Dojo

2010 – Aufführung für Freunde und Bekannte

14.08.2013

(Dieser Artikel stammt noch von unserer alten Homepage, daher sind die Bilder leider nicht vergrößerbar.)

 

Spaß und Spannung für die ganze Familie
Die Karate-Gemeinschaft stellte sich und Karate-Do kunstvoll vor

 

Manchmal reicht ein Nachmittag, um sich von Vorurteilen zu verabschieden. So ein Nachmittag fand am 16. Mai 2010 in der Aula der Realschule Im Kleefeld statt, als sich die Karate-Gemeinschaft Bergisch Gladbach e.V. unter dem Titel „Karate als Kunst“ der Öffentlichkeit vorstellte.

 

Einen Video-Mittschnitt der Aufführung könnt ihr euch hier ansehen!

 

Vorurteil Nr.1: „Karate ist ein Sport aggressiver Zeitgenossen.“ Dieses Vorurteil ist nicht meins, aber ich rede oft genug dagegen an. Wer allerdings mit solch einer Erwartungshaltung zur Vorführung kam, konnte bei der Ankunft gleich bemerken, dass er sich im Irrtum befindet. Für mich gab es letztendlich das, was ich schon vom Trainingsalltag kenne und schätze: ausgeglichene und nette Leute. Es ist ein Ankommen und Wohlfühlen, welches einen jede Alltagshektik vergessen lässt. Einziger Unterschied an diesem besonderen Tag – einige Akteure hatten etwas Lampenfieber. Kein Wunder, denn immerhin fanden sich etwa 400 neugierige Zuschauer ein.

 

Vorurteil Nr.2: „Veranstaltungen, die in einer Aula stattfinden, sind zähflüssig und man applaudiert oft aus reiner Höflichkeit.“ Dies war nun mein Vorurteil, welches ich mit einigen Eltern schulpflichtiger Kinder teilte. Bei der Ansage des Programms durch Dojo-Leiter Harald Wego, ein leichtes Bangen – hält mein Junior mit seinen 5 Jahren zwei mal 45 Minuten Bühnenprogramm anschauen quengelfrei durch? Und dann ging es auch schon los.

 

Eröffnet wurde die Show mit dem Auftritt aller rund 70 Akteure, die das Publikum begrüßten. Junior war wegen den tollen original chinesischen Löwenkostümen, die im begleitenden „Löwentanz“ zu bewundern waren, direkt begeistert … und ich auch. Wann wird das Publikum schon zu Beginn einer Vorstellung so respektvoll begrüßt?

 

Löwe und Kind begrüßten die Zuschauer, …

…dann ging’s los mit der Kleinkindergruppe, die mit Tüchern und Charme das Publikum einfing.

Ein Kampf mit Fächern und Schwertern und…

…einer mit den klassischen Kobudo-Waffen Lang- und Kurzstock.

Eltern mit ihren Kindern zeigten ein Zusammenspiel aus klassischen Karate-übungen…

…und akrobatischen Einlagen.

Für jede Menge Lacher sorgten Christians und Alex.

Ihr Comedy-Kampf in der Kneipe eskalierte bis zum zerstörten Mobiliar.

Im Kontrast zu den wilden Kämpfen stand Saras Nummer.

Alleine auf der Bühne begeisterte sie durch Körperbeherrschung und dem Spiel mit einer Vase.

Rebeccas Kindergruppe zeigte Karate in mit seinen Einflüssen aus dem Tierreich.

Was schließlich in einem spaßigen
„Panda-Dance“ gipfelt.

Ingrid machte als alte Karate-Meisterin gleich zwei Ninjas kalt!

Die fortgeschritteneren Kinder zeigten einen Tag im Karate-Dojo mit Stockübungen, …

…einem Überfall in der Nacht…

…und einem erbosten alten Meister, den Janine mit falschem Bart verkörperte.

Die Kata Gangaku wurde von fortgeschrittenen Schülern aufgeführt.

Einmal synchron und in unterschiedliche Richtungen gleichzeitig.

Eine nicht wirklich ernste Nummer mit dennoch ernsten Bestandteilen boten Gregor und Frank:

Stockkampf, …

…Kata…

…und freier Kampf im Wechsel.

 

Die Begeisterung blieben mir, Junior und sichtlich wie hörbar auch beim Publikum durchgehend erhalten – die ganzen 90 Minuten lang. Es wurde aber auch einiges geboten. Das Programm spiegelte in seiner Vielfältigkeit sehr gut die Trainingsmöglichkeiten in der Karate-Gemeinschaft wieder. Von Kleinkindergruppen bis fortgeschrittene Karateka boten alle Leistungsstufen eine gelungene Umsetzung auf der Bühne. Bei den Kindergruppen kam das Spielerische zum Tragen, während bei jugendlichen und erwachsenen Karateka Ästhetik, Technik, sowie Akrobatik zu bewundern waren. Doch bei allem Respekt für diesen schönen Sport, gab es bei den gelungenen Comedy Einlagen auch viel zu Lachen. Definitiv der Höhepunkt waren die Bruchtests, wo allerlei Holz, Dachziegel und sogar Betonplatten fachgerecht zerteilt wurden.

 

Last but not least: Bruchtests. Hier einmal aktiv…

…und einmal passiv mit Dachlatten.

Dachpfannen mit dem Ellenbogen…

…zertrümmerte Gertrude.

Ebenso Lukas, …

…allerdings mit einer anderen Technik.

Passive Bruchtests mit Betonplatten und Vorschlaghammer:

Auf dem Bauch gehalten, zwischen zwei Stühlen liegend (David) und im Liegestütz (Richard).

Alle Akteure zum Abschluss auf der Bühne.

Und schließlich unsere Trommelgruppe „Djafan Du“, die alles mit uns einstudierte und musikalisch begleitete.

 

90 Minuten Bühnenprogramm in einer Aula, das so unterhaltsam und schön war, dass die Zeit wie im Fluge verging. Familienunterhaltung vom Feinsten, die mich obenauf auch noch ein Vorurteil gekostet hat. Was will ich mehr?

 

Claudia Olsen

Wusstest du schon?

Alle Kinder werden verprügelt. Nur nicht Renate, die kann Karate.   :-)

Unsere große Übungshalle misst 190 qm und hat einen gelenkschonenden Doppelschwing-Vollholz-Parkettboden.

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