Karate-GemeinschaftBergisch Gladbach e.V.

Dojo

1996 – Der Bau unseres Dojos

14.08.2013

(Dieser Artikel stammt noch von unserer alten Homepage, daher sind die Bilder leider nicht vergrößerbar.)

 

Anfang 1996 wurde der Karate-Gemeinschaft eine alte Produktionshalle angeboten, die sich von Größe und Bauweise zum Umbau in ein Karate-Dojo eignete. Es war von Anfang an klar, dass so ziemlich alles neu hergerichtet werden musste: Angefangen von der Decke, dem Boden und der Heizung über die sanitären Einrichtungen und den Elektroninstallationen bis hin zur Innenausstattung usw. usf.

 

Doch würde die Halle schließlich nicht nur Platz für einen Übungsraum bieten, sondern auch für einen Aufenthaltsraum, der als Treffpunkt für die Mitglieder dienen sollte.

 

Eine Entscheidung musste fallen! Da die Mitgliederzahl der Karate-Gemeinschaft inzwischen auf die 200 zusteuerte wurde beschlossen, die Gelegenheit beim Schopfe zu packen und zuzugreifen – trotz der vielen Arbeit, die damit auf den Verein (besser: auf einige Mitglieder) zukam.

 

Silvia und Harald vor dem zukünftigen Dojo.

 

Nun wurde gerechnet, geplant, verhandelt, es wurden Bauanträge gestellt und andere Dinge mehr, und als schließlich das Okay vom Umweltamt vorlag endgültig der Mietvertrag unterschrieben. Es wurde damals gehofft, den Übungsbetrieb im neuen Dojo Anfang 1998 aufnehmen zu können.

 

Man braucht noch etwas Phantasie,

um das zukünftige Dojo zu erkennen.

 

Die Sommerferien 1997 ließen einige Mitglieder freiwillig sausen. Anstatt im Schwimmbad zu liegen rissen sie Dächer ab, bauten sie neu auf und legten Schindeln drauf. Sie isolierten Wände, setzten Fenster ein und hofften wegen des anrückenden Winters insgeheim auf einen baldigen Heizungseinbau… Bis Jahresende wurde noch der Eingangsbereich und die Abtrennung zwischen Halle und zukünftigem Aufenthaltsraum gemauert. Zudem vertrieb man sich die Zeit mit der Isolierung bzw. Abdeckung der Hallendecke.

 

Das wird mal das Büro und der Umkleideraum für die Trainer.

Hier nimmt der Übungsraum Gestalt an: Der Boden wird gelegt.

 

Die Arbeiten, die im Jahre 1998 anfielen und verrichtet wurden, seien hier um der Vollständigkeit Willen noch aufgezählt: Die sanitären Anlagen wurden eingebaut, Wände verkleidet, Zwischenwände gezogen, Elektroanlagen montiert, die Fußböden gelegt bzw. gefliest. Die große Halle wurde mit Prallschutz (Wandverkleidung) und einer Fußleistenheizung ausgestattet, schließlich wurde alles gestrichen. Das eine oder andere Wandbild und andere Verzierungen sind bis heute noch nicht komplett fertig und bieten weiterhin Raum für kreative Entfaltung.

 

Hier wird ein Drache gemalt.

Bodhidharma ziert die Stirnseite des Dojos, der Gong fehlt noch.

 

Nach zwei Jahren Bauzeit, ca. 9000 ehrenamtlichen Baustunden und bisher ca. 280.000 DM Baukosten (bis April 1999) präsentierte und präsentiert sich unser Dojo wie folgt:

 

Das Wichtigste, die Übungshalle, misst 190 qm und hat einen Vollholz-Parkettboden, der zur Gelenkschonung auf einem Doppelschwingboden aufgebaut ist. Die Wandverkleidungen, mit großen Wandgemälden, runden den Gesamteindruck optisch ab und schaffen zudem eine sehr gute Akustik. Auch die Beleuchtung genügt höchsten Anforderungen. Durch die liebevolle Ausführung der Feinarbeiten und der Einbringung vieler Ideen von Mitgliedern, erhielt dieser Raum eine Atmosphäre, die mit einer gewöhnlichen Sporthalle nicht zu vergleichen ist.

 

Im April 1999 wurde schließlich auch der Übungsbetrieb im Dojo aufgenommen, die ursprüngliche Planung also um ein kleines Jährchen überschritten. Dieses Ereignis wurde mit einer (vereins-internen) Einweihungsfeier gebührend gewürdigt.

 

Ach ja… Im Untergeschoss war ja noch Platz, und wer braucht schon einen Keller?! Daher gingen die Arbeiten unter dem großen Übungsraum munter weiter, so dass auch hier seit November 2000 ein weiterer Übungsraum genutzt werden kann.

 

Manche kriegen nie genug…

 

Eindrücke vom fertigen Dojo (einschl. dem Aufenthaltsraum) habt ihr ja schon auf der entsprechenden Seite gesehen.

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