Kampfkunst

Zen-Karate trainiert Körper und Geist. Es dient der Selbstverteidigung und der ganzheitlichen Entwicklung. Zen-Karate ist kein Sport, sondern Kampfkunst und kennt daher weder farbige Gürtel noch sportlich-vergleichende Wettkämpfe. Im Zen-Karate leben wir die traditionellen Umgangsformen der fernöstlichen Kampfkünste. Werte wie Höflichkeit, Achtsamkeit, Respekt und Selbstbeherrschung sind zentrale Pfeiler der Übung.

Gregor Kick

Über Karate

Die Kampfkunst Karate entstand im 19. Jahrhundert auf Okinawa, welches heute zu Japan gehört. Hier verschmolzen zu jener Zeit die ortseigenen Kampfkunsttraditionen (Te) insbesondere mit chinesischen Einflüssen aus dem Shorin Kempo (Kung Fu). Es entstand das Kara Te (China Hand). Der Karate-Meister Gichin Funakoshi brachte Karate nach Japan und änderte das Schriftzeichen Kara (China) zum lautgleichen Kara (leer). Damit betonte er die charakterschulenden Eigenschaften der Kampfkunst Karate, die schon immer mit den Philosophien des Fernen Ostens, insbesondere dem Zen, verwoben war.

Karate besteht im Wesentlichen aus Schlag-, Stoß-, Tritt-, Block- und Fegetechniken. Dazu gesellen sich Würfe und Hebel sowie Würge- und Falltechniken.

Karate-Praxis

Karate kennt traditionell drei Übungsfelder: Kihon (Techniktraining), Kata (Formen) und Kumite (Partner-/Kampfübungen). Alle drei finden sich im Zen-Karate wieder.

Zen-Karate ist traditionsreiches und dennoch lebendiges Karate. Es basiert auf dem Shotokan-Stil von Gichin Funakoshi, beschränkt sich allerdings nicht auf diesen. In den Partner- und Kampfübungen ist Zen-Karate sehr frei und praxisorientiert. Im Zen-Karate üben wir die Kata des Shotokan-Stils, kennen aber auch eigene Formen.

Vielfältiges Training

Im Zen-Karate üben wir viele Inhalte, die im modernen Sportkarate oft nicht mehr gelehrt werden. Dazu gehören z.B. realistische Selbstverteidigung mit Hebeln, Würfen und Bodenkampf. Kobudo bezeichnet die Übung mit traditionellen japanischen Waffen, wie z.B. dem Lang- und Kurzstock. Diese ist ebenfalls Bestandteil des Zen-Karate.

Zen-Karate kennt viele Herausforderungen und eine Menge Abwechslung. Gerne trainieren wir auch mal im Freien und halten dabei Hitze und Kälte stand. Wir veranstalten Lehrgänge zu vielfältigen Themen und philosophieren im Lehrgespräch (Mondô) über die geistige und lebenspraktische Seite des Karate-Weges. Je nach Fortschritt setzen sich unsere Karateka auch mit sehr anspruchsvollen Inhalten auseinander, wie z.B. den Bruchtests (Tameshi Wari).

Unsere Gruppen

Spiel- und Bewegungsgruppe

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Jugendliche und Erwachsene

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Späteinsteiger und Ältere

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